Windenergie Mythen: 12 Fakten rund um Windenergieanlagen

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Windenergie spielt eine wichtige Rolle für Österreichs Energiezukunft. Gleichzeitig wirft sie viele Fragen auf. Das ist verständlich. Schließlich geht es um Natur, Landschaft und unser Zuhause. Dieser Artikel schaut sich häufige Fragen rund um Windenergie genauer an. Wenn du dir eine Meinung bilden willst, helfen klare Fakten. Genau darum geht es in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Windenergieprojekte in Österreich unterliegen strengen Umweltauflagen und verpflichtenden Ausgleichsmaßnahmen für Natur und Artenvielfalt.

  • Studien zeigen: Viele Sorgen rund um Windenergie lassen sich sachlich einordnen. Etwa bei Vögeln, Infraschall oder Mikroplastik.

  • Moderne Windenergieanlagen erzeugen deutlich mehr Energie, als für Bau und Betrieb benötigt wird, und liefern kostengünstigen Strom.

  • Windenergie leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und vermeidet in Österreich jährlich Millionen Tonnen CO₂.

Windenergie und Naturschutz

In Österreich müssen vor der Genehmigung ökologische Gutachten vorliegen. Sie prüfen, ob der Standort für ein Windrad geeignet ist. Viele Schutzgebiete sind ausgeschlossen. In besonders sensiblen Gebieten gelten sehr strenge Prüfungen. Wichtig ist auch:

  • Jedes Windenergieprojekt muss sogenannte Begleitmaßnahmen umsetzen. Damit sollen Auswirkungen auf die Natur verhindert, vermindert oder ausgeglichen werden.
  • Dazu zählen extensiv bewirtschaftete Ausgleichsflächen für Greifvögel, Feuchtbiotope für Amphibien und strukturreiche Blühwiesen.
  • Davon profitieren oft auch andere Arten. Nicht nur jene, für die die Flächen ursprünglich geplant wurden.
  • Ein Beispiel: In Drösing (NÖ) konnte durch solche Maßnahmen der Anteil an Ackerbrachen von 3 % auf 9 % erhöht werden – mit messbarem Effekt auf den Feldlerchenbestand.
     

Windenergie kann die Natur indirekt schützen, weil sie CO₂ vermeidet. Mit guten Begleitmaßnahmen können außerdem neue Lebensräume entstehen.

Töten Windenergieanlagen Vögel und Fledermäuse?

Diese Sorge kommt häufig vor: Windräder seien eine der größten Gefahren für Vögel und Fledermäuse. Ein genauer Blick zeigt ein anderes Bild:

  • Viele Feld- und Wiesenvögel sind in Österreich stark zurückgegangen. Das liegt vor allem an intensiver Landwirtschaft, Pestiziden und am Verlust von Lebensräumen.
  • Durch Glasfassaden, Verkehr und Hauskatzen sterben deutlich mehr Vögel als durch Windräder. Gleichzeitig zeigen Großvogelarten wie Seeadler oder Kaiseradler seit 30 Jahren stabile oder sogar wachsende Bestände, auch in Regionen mit vielen Windrädern.


Bei Fledermäusen gibt es ein reales, aber gut beherrschbares Risiko: Da Fledermäuse nur bei bestimmten Wetterbedingungen fliegen, können Anlagen gezielt abgeschaltet werden. Die durchschnittliche Schlagopferzahl sank dadurch von 5 auf 1–2 Tiere pro Anlage und Jahr.
Hinzu kommt: In Österreich sind Tier- und Vogelerhebungen vor jeder Genehmigung gesetzlich vorgeschrieben.

Windenergie im Wald

Windenergie im Wald klingt für viele zunächst problematisch. Entscheidend ist aber, wo und wie gebaut wird.

  • Rund 48 % der österreichischen Landesfläche sind bewaldet. Davon sind rund 88 % Wirtschaftswälder. Dort gibt es bereits Wege und regelmäßige Bewirtschaftung.
  • Nach der Bauphase sind 99 % der Windparkfläche weiterhin forstwirtschaftlich nutzbar; Teile der Kranstellfläche müssen aber für die gesamte Betriebsdauer der Windenergieanlage für Wartungs- oder Austauscharbeiten frei von Baumbewuchs bleiben. Eine Begrünung ist trotzdem möglich.
  • Nach Rückbau der Windenergieanlage wird die gerodete Fläche wieder vollständig aufgeforstet. Das Fundament (mit Ausnahme von Tiefgründungen) wird ebenfalls entfernt.
  • Der Windpark Sternwald zeigt seit 2003, dass Windenergie im Wald unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.
  • Ein weiterer Vorteil: Windenergieprojekte können helfen, geschädigte Fichtenmonokulturen durch klimafitte Mischwälder zu ersetzen. Das kann die Entwicklung stabilerer Wälder unterstützen.

Windenergie in den Bergen

Windräder in den Bergen? Das kann sinnvoll sein. Denn Berglagen in Österreich haben sehr gute Windverhältnisse. In der Steiermark stehen Windparks zum Beispiel auf über 1.250 Metern Seehöhe. Der höchste liegt sogar auf über 1.900 Metern. Auch in Salzburg werden Standorte geprüft. In naher Zukunft soll am Lehmberg ein Windpark entstehen. In Österreich spricht sich die Alpenkonvention ausdrücklich für die Nutzung erneuerbarer Energie aus. Sie verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, dafür geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen.

INFO-BOX

Dass naturverträglicher Bau im Gebirge möglich ist, zeigt Österreich seit 1999 – dem Jahr des ersten Bergwindrades. Seither wurden eigens Spezialfahrzeuge entwickelt, die selbst enge Haarnadelkurven befahren können, sodass Forststraßen kaum ausgebaut werden müssen. Naturschutzgutachten und Ausgleichsflächen sind auch hier gesetzlich verpflichtend.

Zerstört Windenergie das Land mehr als jede Industrie?

Windenergie frisst Fläche oder Windenergie zerstört das Landschaftsbild: Solche Aussagen hört man immer wieder.

Ein Blick auf die Flächen zeigt ein genaueres Bild:

  • Ein Windrad beansprucht (überstrichene Fläche plus Kranstellfläche) rund 20.000 m². Bis zu 97,5 % davon bleiben für die Land- und Forstwirtschaft nutzbar.
  • Tatsächlich versiegelt ist nur das Fundament: Das entspricht rund 2,5 % der beanspruchten Fläche.
  • Zum Vergleich: Ein Gaskraftwerk benötigt im Schnitt mehr Platz, bei weniger Stromertrag pro Quadratmeter.
  • Würde man ganz Österreich mit Windstrom versorgen wollen, bräuchte man dafür nur 2 % der Landesfläche – die versiegelte Fläche wäre dabei etwa halb so groß wie der Flughafen Wien.


Auch beim Landschaftsbild gehen die Meinungen auseinander. Ob Windräder als störend empfunden werden, hängt stark von Gewohnheit und persönlicher Haltung ab – das zeigen mehrere Studien eindeutig. Wenn du Windenergie als sinnvoll erlebst, nimmst du Windräder oft auch positiver wahr.

Liefern Windenergieanlagen teuren Strom?

Strom aus Windenergie ist zu teuer und treibt die Strompreise in die Höhe? Ein genauer Blick zeigt: Das Gegenteil ist der Fall. Windenergieanlagen an Land gehören laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zu den günstigsten Stromerzeugungstechnologien überhaupt. Wichtig ist auch der sogenannte Merit-Order-Effekt.

An der Strombörse gilt vereinfacht: Das teuerste Kraftwerk, das gerade noch gebraucht wird, bestimmt den Preis. Je mehr günstiger Windstrom ins Netz fließt, desto seltener müssen teure Gaskraftwerke einspringen und der Strompreis sinkt.

Ist Windenergie effizient?

Windräder erzeugen im Betrieb deutlich mehr Energie, als für Herstellung, Bau und Rückbau nötig ist. Wichtig dabei ist die sogenannte energetische Amortisation: Die Energie, die für Produktion und Errichtung einer Anlage notwendig ist, erzeugt das Windrad selbst innerhalb von nur 2,5 bis 13 Monaten wieder.

  • Bei einer Betriebsdauer von 20 Jahren oder mehr produziert eine Anlage also ein Vielfaches der eingesetzten Energie – sauber und ohne laufende Brennstoffkosten.
  • Ein modernes Windrad mit 7 Megawatt Leistung versorgt dabei pro Jahr bis zu 5.200 Haushalte mit Strom und vermeidet jährlich mehr als 9.000 Tonnen CO₂.
  • Eine Windenergieanlage erzeugt an sehr vielen Tagen im Jahr Strom. Nicht immer mit voller Leistung, aber regelmäßig.

INFO-BOX

Windenergie ist im Winter besonders wertvoll. Dann ist der Strombedarf hoch, während Photovoltaik weniger liefert. Damit kann Windenergie den österreichischen Energiemix gut ergänzen.

Windenergie und Klimawandel

Windräder erzeugen im Betrieb nahezu CO₂-frei Strom. Emissionen entstehen vor allem bei Herstellung, Transport, Bau und Rückbau. Allein in Österreich vermeiden die bestehenden Windräder jährlich rund 4,8 Millionen Tonnen CO₂. Laut IG Windenergie entspricht das den Emissionen von rund 2 Millionen Autos.

Fossile Energie belastet nicht nur das Klima. Sie kann auch der Gesundheit schaden. Studien zeigen weltweit hohe gesundheitliche Folgen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Weltweit sterben laut einer Studie in Environmental Research (2021) jährlich rund 8 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen der Verbrennung fossiler Brennstoffe. In Österreich führt allein die Kohleverfeuerung laut einer Studie von GLOBAL 2000 und der Health and Environment Alliance zu 120 vorzeitigen Todesfällen und Gesundheitsfolgekosten von rund 190 Millionen Euro jährlich.

Schwefelhexafluorid (SF6) ist ein sehr starkes Treibhausgas. In Windenergieanlagen wird es nur in kleinen Mengen in Schaltanlagen eingesetzt. Trotzdem sollte es möglichst ersetzt, kontrolliert und fachgerecht rückgewonnen werden.

Verbraucht der Bau von Windenergieanlagen viele Ressourcen?

Für den Bau eines Windrades braucht man Stahl, Beton, Kupfer und in manchen Fällen auch Seltene Erden. Entscheidend ist, wie groß dieser Aufwand im Verhältnis zum Nutzen ist.

  • Im Jahr 2020 entfielen auf den weltweiten Windenergieausbau gerade einmal 0,6 % der globalen Beton- und Stahlproduktion.
  • Seltene Erden kommen zudem nicht in allen Windrädern vor – nur in jenen mit Permanentmagnet-Generatoren, was in Österreich derzeit rund 10 % aller Anlagen betrifft. Der Vorteil solcher Generatoren: Sie sind kleiner und leichter. Dadurch kann an anderer Stelle Material eingespart werden.


Und das Wichtigste: Dieser Ressourceneinsatz fällt einmalig beim Bau an – danach läuft die Anlage 20 Jahre oder länger, ohne laufend Brennstoffe zu verbrauchen. Fossile Kraftwerke hingegen verbrauchen über ihre gesamte Betriebsdauer kontinuierlich Rohstoffe und stoßen dabei laufend CO₂ aus.

Recycling von Windenergieanlagen

Bis zu 90 % einer rückgebauten Anlage können wiederverwertet werden. Dazu zählen Stahl, Kupfer und Gusseisen. Auch Getriebeteile können manchmal weiterverwendet werden. In Österreich werden abgebaute Anlagen derzeit fast ausnahmslos auf dem Second-Hand-Markt weiterverkauft und an anderen Standorten, etwa in Ost- und Südeuropa, wieder in Betrieb genommen. So fällt deutlich weniger Abfall an. Eine Herausforderung bleiben aber die Rotorblätter.

Eine wichtige Herausforderung sind die Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff: Sie werden derzeit zerkleinert und in Zementwerken als Ersatzbrennstoff und Rohstoffersatz eingesetzt – eine Deponierung ist in vielen europäischen Ländern bereits verboten. Auch hier gibt es Fortschritte in der Forschung: Im europäischen CETEC-Projekt wurde ein Verfahren entwickelt, das Epoxidharz aus bestehenden Rotorblättern zurückgewinnt und für neue Blätter wiederverwendbar macht. Erste recycelbare Rotorblätter sind bereits im Einsatz.

Windenergie Infraschall

Manche Menschen sorgen sich, dass Infraschall von Windrädern krank machen könnte. Infraschall ist tieffrequenter Schall unterhalb der menschlichen Hörschwelle. Er kommt im Alltag häufig vor. Zum Beispiel bei Kühlschränken, Autos, Windböen oder Waldrauschen. Entscheidend ist nicht, ob Infraschall vorhanden ist, sondern wie stark er ist.

  • Messungen der EWS Consulting im Windpark Munderfing zeigen: In 1.300 Metern Entfernung ist der Infraschall einer Windenergieanlage nicht mehr vom natürlichen Umgebungsinfraschall zu unterscheiden.
  • Eine finnische Langzeitstudie (2020) des Technischen Forschungszentrums VTT fand keine messbaren Reaktionen des autonomen Nervensystems auf Infraschall von Windrädern. Ein möglicher Erklärungsansatz ist der Nocebo-Effekt. Das bedeutet: Erwartete Beschwerden können tatsächlich empfunden werden, auch wenn keine messbare Ursache gefunden wird.

Windenergie und Mikroplastik-Abrieb

Flügelspitzen von Windrädern erreichen bis zu 300 km/h. Dadurch können sich tatsächlich kleine Partikel der Oberflächenbeschichtung ablösen. Der tatsächliche Abrieb liegt aber laut aktuellen Studien bei wenigen hundert Gramm pro Anlage und Jahr. Das ist ungefähr so viel wie der Abrieb der Schuhsohlen einer einzigen Person.

Laut einer Fraunhofer-Studie entfallen auf Windräder maximal 0,6 % des gesamten in Deutschland freigesetzten Mikroplastiks – der Straßenverkehr allein ist für über 50 % verantwortlich, der Abrieb von Schuhsohlen ist sechsmal höher als jener von Windradflügeln.

Manchmal wird auch gefragt, ob Windräder gefährliche Stoffe wie Bisphenol A (BPA) freisetzen. Bei der Erosion geht es vor allem um die Oberflächenbeschichtung. Aussagen zu BPA sollten mit konkreten Materialdaten belegt werden.

Fazit

Ein sachlicher Blick zeigt: Viele Vorwürfe gegen Windenergie brauchen eine genauere Einordnung.

Deutlich größere Belastungen für Natur, Gesundheit und Klima entstehen durch fossile Energieträger. Sie verursachen tonnenweise CO₂; sie tragen weltweit zu schweren Gesundheitsschäden bei, sie verbrauchen laufend Rohstoffe.

Windenergie ist nicht perfekt, und berechtigte Fragen verdienen ernsthafte Antworten. Wichtig ist, Fragen ernst zu nehmen und sie mit verlässlichen Informationen zu beantworten.

Häufig gestellte Fragen

Töten Windenergieanlagen viele Vögel und Fledermäuse?
Windenergieanlagen können Tiere gefährden, ihr Einfluss ist jedoch deutlich geringer als jener von Lebensraumverlust, Verkehr oder Glasfassaden. Durch Schutzmaßnahmen und gezielte Abschaltungen lassen sich Risiken zusätzlich reduzieren.

Werden für Windenergieanlagen wertvolle Naturräume zerstört?
In vielen Schutzgebieten sind Windräder ausgeschlossen. In anderen sensiblen Gebieten sind sie nur nach strenger Prüfung möglich. Zusätzlich sind Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung von Lebensräumen verpflichtend.

Schadet Windenergie dem Wald?
Nach der Bauphase bleiben bis zu 99 % der Windparkfläche weiterhin forstwirtschaftlich nutzbar. Gerodete Flächen werden wieder aufgeforstet.

Sind Windenergieanlagen in den Bergen sinnvoll?
Ja, Berglagen bieten oft besonders gute Windverhältnisse. Der Bau erfolgt nur nach naturschutzrechtlicher Prüfung und unter strengen Auflagen.

Verbrauchen Windenergieanlagen zu viel Fläche?
Tatsächlich versiegelt ist nur das Fundament, während der Großteil der Fläche weiter land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden kann.

Ist Windstrom teuer?
Windenergie an Land zählt zu den günstigsten Stromerzeugungstechnologien. Mehr Windstrom im Netz kann zudem den Strompreis senken.

Sind Windenergieanlagen effizient?
Ja, sie erzeugen die für Bau und Errichtung benötigte Energie bereits innerhalb weniger Monate zurück und produzieren danach jahrzehntelang Strom.

Verursachen Windenergieanlagen gesundheitsschädlichen Infraschall?
Wissenschaftliche Untersuchungen konnten keine gesundheitlichen Auswirkungen durch den Infraschall von Windrädern nachweisen.

Braucht Windenergie zu viele Rohstoffe?
Für den Bau werden verschiedene Materialien benötigt, der Ressourceneinsatz fällt jedoch nur einmalig an. Danach erzeugt die Anlage über viele Jahre Strom ohne Brennstoffverbrauch.

Lassen sich Windenergieanlagen recyceln?
Ja, bis zu 90 % der Anlagenkomponenten können wiederverwertet oder weitergenutzt werden. Für Rotorblätter werden laufend neue Recyclingverfahren entwickelt.

Entsteht durch Windräder viel Mikroplastik?
Der Abrieb von Rotorblättern liegt laut Studien bei wenigen hundert Gramm pro Anlage und Jahr. Im Vergleich dazu verursacht der Straßenverkehr ein Vielfaches an Mikroplastik.

Welchen Beitrag leistet Windenergie zum Klimaschutz?
Windenergie erzeugt im Betrieb kein CO₂ und vermeidet in Österreich jährlich mehrere Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen.

Kontakt für Fragen in Zusammenhang mit Windenergie:

Salzburg AG

Norbert Pesendorfer

E-Mail: windkraftinfo@salzburg-ag.at

Telefon: 0800 660 663

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