Dekarbonisierung (auch Entkarbonisierung) beschreibt eine Energiewirtschaft, die sich darauf konzentriert, auf lange Sicht gänzlich ohne Kohlenstoff auszukommen. Der hier angestrebte Umstieg auf erneuerbare Energieträger (Sonne, Wind und Biomasse) soll CO2-Emissionen stark reduzieren. Damit soll dem Treibhauseffekt entgegengewirkt sowie die globale Erwärmung stark eingedämmt werden. Im Klartext: Dekarbonisierung bedeutet, es soll so schnell wie möglich von der Nutzung fossiler Brennstoffe auf erneuerbare Energiequellen umgestiegen werden.
Herleitung des Begriffes
In Dekarbonisierung steckt das Wort „carbon“, die englische Bezeichnung für Kohlenstoff. Das chemische Element ist ein unverzichtbarer Baustein jeden organischen Lebens. Zudem begegnet uns Kohlenstoff auch in vielfältiger Form in der unbelebten Natur. Manchmal selten und wertvoll wie ein Diamant oder manchmal so alltäglich wie Graphit im Bleistift.
Ursprünglich leitet sich Kohlenstoff von „carbo“, der lateinischen Bezeichnung für Holzkohle, ab. Er ist auch Bestandteil der fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas und wird bei deren Verbrennung in Form von Kohlendioxid (CO2) frei.
Warum ist Dekarbonisierung wichtig?
Durch die Verbrennung der fossilen Energieträgern werden Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben, die einen zentralen Beitrag zur Erderwärmung sowie dem Klimawandel beitragen. Um die aktuellen Klima- sowie Emissionsziele zu erreichen ist eine möglichst große Dekarbonisierung verschiedener Sektoren zentral. Besonders energieintensiv sind dabei jene der Mobilität sowie der Energie- und Wärmeerzeugung.

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