Energiehandel einfach erklärt

Lesezeit: 2 Minuten

Titelbild: Mikhail Nilov/Pexels

Die Kraftwerke der Salzburg AG decken im Jahresschnitt rund 40 % des Verbrauchs aller Salzburger:innen. Die Struktur der Eigenerzeugung unterscheidet sich jedoch teilweise stark von der Verbrauchsstruktur. So wird beispielsweise im Mai und Juni, wenn die Eigenerzeugung durch Wasserkraft am größten ist, relativ wenig Strom verbraucht. Durch diese Differenz der Erzeugungsmengen und der Kundenverbräuche muss die Salzburg AG auch einen erheblichen Teil der Mengen handeln.

Ziel des Energiehandels ist es, günstige Kundenbeschaffungen durchzuführen und das wirtschaftliche Optimum des flexiblen Kraftwerkseinsatzes herzustellen.

Kundenmengen müssen bereitgestellt werden und parallel dazu muss die erzeugte Energie der eigenen Kraftwerke vermarktet werden.

Da einerseits die gehandelten Preise am Markt schwanken, müssen langfristig geeignete Zeitpunkte der Vermarktung und des Zukaufs gefunden werden. Andererseits ist auch die Produktion mit kurzfristigen, hohen Mengenschwankungen konfrontiert, die zum Teil von flexiblen Kraftwerken, oder alternativ über den Zukauf oder Verkauf von kurzfristiger Energie am Handelsmarkt ausgeglichen werden.

Noch bevor es zu einem Handel von Mengen kommt, ist die Prognoseerstellung (Verbrauch, Erzeugung) und Optimierung der Portfolien von entscheidender Bedeutung. Diese ermittelt zu jedem Zeitpunkt die optimale Fahrweise der Erzeugungsanlagen und gibt die zu handelnden Mengen vor.

Wie genau das alles abläuft haben die Kollegen aus dem Stromhandel in folgendem Salzburg AG TV Beitrag „Einfach erklärt“:

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