Energiedetektive im Quizfieber

Lesezeit: 4 Minuten

Drei Volksschulklassen stellten sich Ende Juni einer besonderen Herausforderung in der Zentrale der Salzburg AG: Sie waren die Finalisten des Schulprogrammes „Den Energiefressern auf der Spur“ und spielten bei einem spannenden Energiequiz um den ersten Preis. Im laufenden Schuljahr besuchten Energieberater:innen des Unternehmens sie in ihrer Schule, um praxisnahes Wissen rund um die Themen Energieerzeugung, umweltfreundliche Mobilität und Klimaschutz zu vermitteln. Die Salzburg AG hat jahrelange Erfahrung mit derartigen Projekten. Über 16.000 Schüler:innen haben bereits daran teilgenommen.

„Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht“, hieß es einen Vormittag lang in der Salzburg AG, wo es – wie beim Fernsehshow-Klassiker „1, 2 oder 3“ – zahlreiche Fragen zu beantworten galt. Diese drehten sich allerdings ausschließlich um ein Thema: Energie. Denn das Quiz war Höhepunkt des Schulprogrammes „Den Energiefressern auf der Spur“ – einer Initiative des Unternehmens. Seit Jahren trägt die Salzburg AG mit kindgerechten Informationen zur Bewusstseinsbildung rund ums Energiesparen bei. Über 1.200 Kinder von 63 Schulen nahmen in diesem Schuljahr daran teil, um sich zu Energiedetektive ausbilden zu lassen. Die besten drei – die Volksschulen Kuchl, Schleedorf und Taxenbach – spielten Ende Juni beim Landesfinale um den Sieg.

Knifflige Energiefragen

Dabei bewiesen die Kinder nicht nur viel Wissen, sondern auch jede Menge Mut. Drei aus jeder Klasse stellten sich den Fragen von Moderatorin Karoline Wörndl der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Spektrum, die zum Teil ganz schön kniffelig waren: Wie viel Energie lässt sich durch Sparduschköpfe einsparen? Wie viel Wasser verbraucht ein Mensch täglich? Wie viel Energie verbraucht eineinhalb Stunden Streaming? „Wir sind das erste Mal beim Landesfinale und die Aufregung ist sehr groß“, erklärt Schulleiterin Monika Barth von der Volksschule Taxenbach, während sie mitfiebert. Wie beim Fernsehquiz gab es drei mögliche Antworten. Wer beim Aufruf „Eins, zwei oder drei – letzte Chance – vorbei“ am richtigen Feld stand, erhielt einen Punkt bzw. Ball. Und davon hatten die Finalist:innen fast gleich viele gegen Ende des Spiels. „Die Spannung war beinahe mit den Händen zu greifen, denn die Teams lagen mehr oder weniger gleichauf“, bestätigt Energieberater Andreas Schmidt von der Salzburg AG, der die Quizfragen zusammengestellt hat. Erst bei einer Entscheidungsrunde ging schließlich ein Sieger hervor: Die Volksschule Schleedorf gewann vor der Volksschule Kuchl. Die Freude war natürlich groß, nicht nur bei den Jüngsten: „Ich bin richtig stolz“, sagt die Mutter von Tobias, die als Begleitperson dabei gewesen ist, „immerhin haben sich die Kinder am Tag zuvor noch vorbereitet und mit den Arbeitsunterlagen gelernt.“

Energieberater:innen machen Schule

Jede Klasse erhielt im Zuge des Unterrichtsprogrammes verschiedene Lehrmaterialien, die an den Lehrplan von Volksschulen der vierten Schulstufe angepasst wurden. Fragen wie „Woher kommt Energie?“, „Was ist ein ökologischer Fußabdruck?“ oder „Wie kann man sinnvoll Energie sparen?“ werden darin behandelt. Ziel ist, die Kinder für das Thema Energie zu sensibilisieren und den bewussten Umgang damit zu vermitteln. Auf Wunsch kommen auch Energieberater:innen der Salzburg AG in die Schule, um die Inhalte spielerisch zu vertiefen. Sie haben täglich mit dem Thema Energiesparen zu tun und wissen, worauf es ankommt. Einer davon ist Martin Rettenbacher. Er sagt: „Für mich ist es ein absolut richtiger Weg, die Kinder bereits in den Volksschulen für diese wichtigen Themen zu begeistern. Es ist immer schön zu sehen, wie wissbegierig die Schülerinnen und Schüler sind.“ Damit Klimaschutz funktioniert, braucht es umfassende Kompetenz von klein auf. Die Salzburg AG hat deshalb auch ein Schulprogramm für die Oberstufen entwickelt. „Lebensadern“ bietet spannende Einblicke zu Strom, Mobilität, Telekommunikation und Trinkwasser, wobei das Verstehen, Anwenden und Erleben im Vordergrund stehen. Und für die Ferien gibt es ebenfalls Programme: Hier setzt das Unternehmen auf Wissensvermittlung in anderer Form: Im robo.camp und adventure.camp mit MINT-Schwerpunkt wird die Lust am spielerischen Lernen neu entdeckt

Mehr Informationen zum Schulprogramm der Salzburg AG findest du hier. Sowie Einblicke in das Landesfinale bei Salzburg AG TV:

 

Ähnliche Beiträge

© fauxels/Pexels

Vom Trainee zum fixen Job

Im aktuellen Salzburg AG-Traineeprogramm gibt es 19 Teilnehmer:innen, gender balanced zusammengesetzt und mit einem MINT Hochschulschwerpunkt.

Weiterlesen
© Georg Kukuvec/Salzburg AG

Wo alt und Jung voneinander lernen

Die Pensionierungswelle wird auch viel Wissen aus den Unternehmen spülen. Praktisches Wissen erworben durch Erfahrung. lebenswelten hat beim Green Tech-Unternehmen Salzburg AG ein konkretes Beispiel gefunden, wie dieses Wissen im Unternehmen bleibt und das ganz nebenbei.

Weiterlesen